Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
§ 1 Geltungsbereich
1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen Wahn Design, Inhaber: Jan-Michael Wähnelt (nachfolgend „Auftragnehmer“) und dem Kunden (nachfolgend „Auftraggeber“) in der zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses gültigen Fassung.
1.2 Abweichende oder ergänzende Bedingungen des Auftraggebers sind nur verbindlich, wenn sie schriftlich vom Auftragnehmer bestätigt wurden.
§ 2 Vertragsschluss
2.1 Ein Vertrag kommt zustande, wenn der Kunde das Angebot schriftlich oder elektronisch (z. B. per E-Mail, WhatsApp) bestätigt oder durch schlüssiges Verhalten (z. B. Anzahlung, Projektfreigabe) zustimmt.
2.2 Der Leistungsumfang ergibt sich aus dem individuellen Angebot bzw. der schriftlichen Auftragsbestätigung.
2.3 Änderungen oder Ergänzungen des Auftrags bedürfen der Schriftform.
§ 3 Vergütung und Kleinunternehmerregelung
3.1 Alle Preise sind Endpreise gemäß § 19 UStG – es erfolgt keine Ausweisung der Umsatzsteuer.
3.2 Die Vergütung erfolgt nach Angebot bzw. individueller Vereinbarung.
3.3 Zusätzliche Leistungen, die nicht im ursprünglichen Angebot enthalten sind, werden nach Rücksprache gesondert vergütet.
3.4 Die Zahlung ist innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung ohne Abzug fällig.
3.5 Mit Auftragserteilung wird eine Anzahlung von 50 % fällig, sofern nicht anders vereinbart. 3.6 Erst nach Eingang der Anzahlung beginnen wir mit der Leistungserbringung. 3.7 Die Restzahlung ist innerhalb der im Angebot genannten Frist zu leisten. 3.8 Daten und Freigaben werden erst nach vollständiger Zahlung übergeben.
§ 5 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
5.1 Der Auftraggeber stellt alle zur Auftragsausführung erforderlichen Daten, Vorlagen, Inhalte (z. B. Logos, Texte, Fotos) rechtzeitig zur Verfügung.
5.2 Verzögerungen aufgrund unvollständiger oder verspäteter Mitwirkung gehen nicht zulasten des Auftragnehmers.
§ 6 Nutzungsrechte
6.1 Der Auftragnehmer räumt dem Auftraggeber nach vollständiger Bezahlung ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht an den gelieferten Arbeitsergebnissen ein.
6.2 Die Nutzung ist nur im vereinbarten Umfang gestattet (z. B. Print, Web, Social Media).
6.3 Eine Bearbeitung, Weitergabe oder Wiederverwendung der Arbeiten bedarf der ausdrücklichen Zustimmung des Auftragnehmers.
6.4 Die Urheberrechte verbleiben beim Auftragnehmer, sofern nichts anderes vereinbart wurde.
§ 7 Eigentumsvorbehalt
7.1 Alle gelieferten Arbeiten und Entwürfe bleiben bis zur vollständigen Bezahlung Eigentum des Auftragnehmers.
§ 8 Abnahme und Freigabe
8.1 Nach Abschluss erhalten Kunden die finale Fassung zur Prüfung. 8.2 Kommt innerhalb von 7 Werktagen keine Rückmeldung, gilt die Leistung als abgenommen.
§ 9 Reklamationen und Gewährleistung
9.1 Reklamationen über erkennbare Mängel müssen innerhalb von 7 Werktagen nach Abnahme schriftlich erfolgen. Danach gilt die Leistung als genehmigt.
§ 10. Widerrufsrecht
10.1 Privatkunden steht ein gesetzliches Widerrufsrecht von 14 Tagen zu, sofern dies nach BGB gilt. 10.2 Dieses erlischt, wenn der Kunde ausdrücklich zustimmt, dass die Leistung vor Ablauf ausgeführt wird.
§ 11 Projektabbruch
11.1 Bricht der Kunde das Projekt nach Auftragserteilung ab, kann Wahn Design die bereits erbrachten Leistungen anteilig in Rechnung stellen und die Anzahlung einbehalten.
§ 12 Haftung
12.1 Der Auftragnehmer haftet nur für Schäden, die auf vorsätzlicher oder grob fahrlässiger Pflichtverletzung beruhen.
12.2 Der Auftragnehmer übernimmt keine Haftung für die rechtliche Zulässigkeit der Nutzung der gelieferten Designs oder Inhalte, insbesondere nicht für marken-, urheber- oder wettbewerbsrechtliche Verstöße. Diese Verantwortung trägt der Auftraggeber.
12.3 Für vom Auftraggeber bereitgestellte Inhalte, Vorlagen oder Daten übernimmt der Auftragnehmer keine Haftung.
§ 13 Referenznennung
13.1 Wahn Design darf Projekte und Kundennamen (Logos, Webseiten etc.) zu Referenzzwecken (Website, Portfolio, Social Media) verwenden, es sei denn, der Kunde widerspricht schriftlich.
§ 14 Archivierung und Datenaufbewahrung
14.1 Wahn Design speichert Projektdateien nicht dauerhaft, sofern keine andere Vereinbarung getroffen wurde.
§ 15 Nutzung externer Inhalte
15.1 Falls urheberrechtlich geschütztes Material genutzt wird (Stockbilder, Sounds etc.), bekommt der Kunde ein nicht-exklusives Nutzungsrecht im Rahmen des Projekts. Eine weitergehende Nutzung bedarf einer gesonderten Vereinbarung.
§ 16 Schlussbestimmungen
16.1 Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
16.2 Gerichtsstand für alle Streitigkeiten ist, sofern gesetzlich zulässig, der Geschäftssitz des Auftragnehmers.
16.3 Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein oder werden, so wird die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Die Parteien verpflichten sich, die unwirksame Bestimmung durch eine rechtlich zulässige Regelung zu ersetzen, die dem wirtschaftlichen Zweck am nächsten kommt.
